Wärmegewinnung aus

Umgebungsluft

1&1 DSL

Der Nachteil dieser Wärmepumpen-Art sind die schlechteren Leistungskennzahlen im Vergleich zur Grundwasser- und Sole-Wärmepumpe.

Der Vorteil dieser Luft-Wärmepumpe liegt darin, dass umfangreiche und somit auch kostenintensive Erdarbeiten, Sonden- oder Brunnenbohrungen entfallen.

Eine Luft-Wärmepumpe kann im Haus oder im Freien (neben dem Haus) aufgestellt werden. Bei einer Aufstellung im Haus müssen in der Außenwand Zu- und Abluftöffnungen erstellt werden. Um einen "Luftkurzschluss" zu vermeiden, dürfen die Zu- und Abluftöffnungen nicht zu nah zusammen liegen.

Von der Zuluftöffnung zur Wärmepumpe und von der Abluftöffnung zur Wärmepumpe werden Luftkanäle verlegt. Zu- und Abluftöffnungen, sowie Luftkanäle werden bei der Aufstellung der Wärmepumpe im Freien nicht benötigt. Hier muss aber der Heizungsvorlauf und der Heizungsrücklauf von der Wärmepumpe ins Haus gelegt werden.

Eine Luft-Wärmepumpe gewinnt ihre Wärme wie folgt. Durch einen Zuluft-Ventilator wird die Außenluft angesaugt und mittels eines Filters gereinigt. Danach gibt die Außenluft ihre Wärme, über einen Wärmetauscher, an das Kältemittel ab. Die Luft wird dadurch abgekühlt und wird als Abluft der Außenluft wieder zugeführt.